Die Schiene fördert die nachhaltige Mobilität

Der Zug, das Transportmittel im Dienste der Gesellschaft

Mit dem Zug wählen Sie das ökologischste Transportmittel und fördern die Mobilität! Der Zug hat nicht nur eine lange Geschichte, sondern ist auch ein zukunftsweisendes Transportmittel. Er ist die ideale Antwort auf die wachsenden Mobilitäts- und Umweltfragen und wird zudem immer schneller, wirtschaftlicher, sicherer und besser zugänglich.

Außerdem ist der Zug das sicherste Verkehrsmittel, noch vor dem Auto, dem Motorrad, dem Bus, dem Schiff – und er ist sogar sicherer als Zufußgehen (Quelle: European Safety Council). Mit dem Gütertransport reduziert der Zug die Zahl der Lastkraftwagen auf unseren Straßen erheblich. Diese sind in über 39 % aller Unfälle verwickelt.

Mit 3.570 km Schienenstrecke ist das belgische Eisenbahnnetz auch weiterhin eines der dichtesten weltweit. Als Akteur der Entwicklung eines verantwortungsvollen sozioökonomischen Rahmens in Belgien steht Infrabel im Zentrum der nachhaltigen Mobilität in Europa: Schaffung von Güterkorridoren, Verbesserung des Zugangs zu Häfen und Flughäfen.

Außerdem werden 80 % der indirekten Kosten des Transports (Unfälle, Umweltschäden usw.) durch die Beförderung auf der Straße verursacht, verglichen mit nur 1,9 % bei der Schiene. Staus verursachen in Belgien jährlich Verluste für die Wirtschaft in Höhe von 150 Millionen Euro.

Mit über 34.000 direkten und nicht auslagerbaren Stellen (Quelle zum 1.10.2015) ist die Eisenbahn außerdem einer der größten Arbeitgeber Belgiens. Auch hinsichtlich des Investitionsvolumens steht die Eisenbahn in Belgien auf einem der vordersten Plätze (Investitionen von über 9 Millionen Euro im Jahr 2015).

Geringe CO2-Emissionen

Seit den 1990er-Jahren sind die CO2-Emissionen im Transportbereich rasch angestiegen (um 45 % in weniger als 20 Jahren). Mittlerweile machen sie fast ein Fünftel der CO2 -Emissionen weltweit aus. Obwohl der IPCC (Weltklimarat) eine Reduzierung der Treibhausgase um 40 bis 70 % empfiehlt, werden nach Berechnungen der Internationalen Energieagentur die CO2-Emissionen bis 2050 voraussichtlich um 130 % steigen.

Die CO2-Emissionen des Eisenbahnverkehrs stellen weniger als 1 % der Emissionen weltweit dar. Pro befördertem Fahrgast stößt der Zug durchschnittlich sieben bis zwanzig Mal weniger CO2aus als ein Auto. Außerdem können auf einer Eisenbahnstrecke fünf Mal mehr Reisende pro Stunde transportiert werden, als dies auf einer dreispurigen Autobahn möglich wäre.

In Belgien verursacht die Eisenbahn, verglichen mit allen anderen Transportmitteln, nur 1,2 % der CO2-Emissionen (Quelle: Eurostat). Unsere Züge befördern jährlich über 200 Millionen Fahrgäste und entlasten damit unsere Straßen um über 150 Millionen Autofahrten. 51,3 Millionen Tonnen Güter werden jedes Jahr in Belgien auf der Schiene transportiert; das entspricht 3 Millionen Lastkraftwagen weniger auf der Straße.