Das Réseau Express Régional

Infrabel führt auf verschiedenen Achsen nach Brüssel umfangreiche Arbeiten durch. Dank dem  Réseau Express Régional (RER) wird unsere Hauptstadt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln schneller zu erreichen sein und kann der Zunahme des Autoverkehrs entgegengewirkt werden. In einem Umkreis von 30 Kilometern um die Hauptstadt werden Reisende niemals länger als fünfzehn Minuten auf ihren Zug warten müssen.

Von zwei auf vier Gleise 

Eine Erhöhung der Kapazität ist nur durch eine Verdopplung der Anzahl der Gleise auf den Hauptachsen von und nach Brüssel möglich. Konkret bedeutet dies eine Erweiterung von zwei auf vier Gleise. Die schnellen IC-Züge fahren auf den beiden äußeren Gleisen, während die Nahverkehrszüge auf den inneren Gleisen fahren. So werden schnellere und Direktzüge nicht aufgehalten. 

Die Eisenbahnlinien Brüssel – Halle und Brüssel – Löwen verfügen mittlerweile schon über vier Gleise. Auf den Eisenbahnlinien Brüssel – Denderleeuw, Brüssel – Ottignies und Brüssel – Nivelles führt Infrabel noch Bauarbeiten durch. Mit dem Diabolo-Projekt wird auch der Zugverkehr zwischen Brüssel und Antwerpen reibungsloser und schneller verlaufen. Das Réseau Express Régional (RER) wird voraussichtlich 2019 fertiggestellt sein.

Karte des RER-Projektes

Die verschiedenen Phasen des RER-Projekts

  1. Durchführung von Erdarbeiten, um das Gleisbett zu erweitern
  2. Erweiterung von Brücken über die Gleise
  3. Verlegung von Gleisen
  4. Installation von Telekommunikationsanlagen
  5. Verlegung von Oberleitungen

Die Eisenbahnstrecken bleiben während der Durchführung dieser Arbeiten in Betrieb.

Schnell und günstig umsteigen

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Auch die Bahnhöfe und Haltestellen auf den Hauptachsen um Brüssel herum werden für die RER-Züge angepasst. Bei der Modernisierung der Haltestellen auf dem RER-Netz werden wir die Anschlussmöglichkeiten besser auf die öffentlichen Verkehrsmittel abstimmen. So können die Reisenden schnell auf Zug, Straßenbahn, Bus und U-Bahn umsteigen.

Europäisches Viertel schnell erreichbar

Das Projekt Watermaal-Schuman-Josafat ist ein wichtiges Element im Réseau Express Régional (RER)  und wird die Mobilität um das Europäische Viertel von Brüssel verbessern. Im Jahr 2015 wird der Schuman-Platz weniger als eine Viertelstunde vom Flughafen entfernt sein und können Reisende aus Mechelen, Hasselt, Löwen oder Lüttich ohne Umsteigen bis zum wirtschaftlichen Zentrum von Brüssel fahren. Dazu baut Infrabel einen Tunnel von 1,25 Kilometern, um die Bahnstrecken Brüssel – Namur und Halle – Vilvoorde direkt miteinander zu verbinden.

Mehr Informationen über die Gleisarbeiten in Ihrer Nähe.