Wie untersuchen wir Lärmbelästigung? Was sind Lärmschutzwände? Was sind grüne Mauern?
Lärmschutzwände bilden ein Hindernis zwischen der Lärmquelle und dem Empfänger (Anwohner, Schule, Geschäft). Diese widerhallenden Wände verringern die Lärmbelästigung erheblich.
An bestimmten Stellen müssen wir die Effizienz der Abhilfemaßnahmen durch Lärmabsorption erhöhen. Dadurch vermeiden wir dass der widerhallende Lärm an einer anderen Stelle eine Belästigung verursacht.
Lärmabsorption wird durch die Anwendung von Beton mit Holz oder mineralischen Wollen (in einer Metall-, Kunststoff- oder Holzstruktur) erreicht. Die mineralische Wolle befindet sich hinter einer perforierten Platte, die den Schall vorbeiziehen lässt, damit dieser sich in der Wolle festsetzen kann. Das Ganze befindet sich in einer harten Verschalung, die wir an einer bestehenden Betonwand befestigen oder zwischen die Pfosten schieben können.
Beim Bau von neuen Eisenbahnstrecken oder bei der Erweiterung von bestehenden Strecken untersuchen unabhängige externe Büros die Lärmbelästigung durch den Zugverkehr in Umweltverträglichkeitsprüfungen.
Dabei erstellen sie eine Bestandsaufnahme der aktuellen akustischen Situation auf der Grundlage von Messungen bei den Anwohnern. Ferner erstellen sie ein Modell der zukünftigen Situation.
Bei dieser Simulation der zukünftigen Situationen wird Folgendes berücksichtigt:
Bei grünen Mauern werden eine Reihe von vorgefertigten Elementen aufeinander gestapelt (eine Art von Betonbehältern). Danach werden diese Elemente mit Erde gefüllt, so dass Pflanzen darin wachsen können. Diese Elemente haben den Vorteil, dass sie vor Graffiti geschützt sind, wir sie begrünen können und dass sie als Stützmauer dienen können. Darüber hinaus bieten sie aufgrund ihrer Masse eine hervorragende akustische Isolation.