Uccle Sud

Infrabel nimmt bei einigen Eisenbahnlinien derzeit die Umstellung auf viergleisigen Betrieb vor. Während der Baustelle Uccle Sud schafft Infrabel zwischen der Avenue des Tilleuls und der Avenue des Hospices zwei neue Gleise, die von den RER-Zügen genutzt werden. Gleichfalls passt Infrabel seine Kunstbauten an, verlegt die derzeitige Haltestelle Moensberg auf der Linie Hal-Vilvorde (L26) in Richtung der Kreuzung der Linien 26 und 124 und errichtet auf dieser Strecke über 850 m auf der Linie Bruxelles-Nivelles (L124) auf beiden Seiten der Gleise grüne Mauern und/oder Lärmschutzwände.

Beginn der Bauarbeiten

März 2011

Abschluss der Bauarbeiten

Mitte 2014

Warum sind diese Bauarbeiten notwendig?

Diese Arbeiten werden durchgeführt, um die Einfahrt nach und Ausfahrt aus Brüssel zu erleichtern und die Zunahme des Automobilverkehrs, der die Hauptstadt derzeit erstickt, zu bremsen. Nach der Fertigstellung profitieren die Fahrgäste in einem Umkreis von 30 km um die Hauptstadt von einer höheren Zugfrequenz (durchschnittlich vier Züge pro Stunde während der Hauptverkehrszeit). Infrabel richtet sich somit an einer Politik der nachhaltigen Mobilität aus, um eine echte Alternative zum Auto zu bieten.

Welche Arbeiten führt Infrabel aus?

Im Rahmen dieser Baustelle errichtet Infrabel auf der Linie Bruxelles-Nivelles in Uccle zwei neue Gleise auf der Seite der bereits vorhandenen Gleise (das heißt auf der Seite der Avenue des Sophoras).

  • Die Brücke der Avenue des Hospices

Die Brücke der Avenue des Hospices wird durch eine überdachte Schneise mit einer Länge von 110 m ersetzt. Diese sich über zwei Gemeinden erstreckende (Uccle und Linkebeek) überdachte Schneise in Hufeisenform wird im Rahmen zwei verschiedener Baustellen errichtet: Der nördliche Teil der Avenue des Hospices während dieser Baustelle (Uccle Sud), der südliche Teil im Rahmen einer späteren Baustelle.

Überdachte Schneise Avenue des Hospices - Phase 1

  • Die Eisenbahnbrücke L26/5.B

Die Linie 26/5 besteht aus einer kleinen Strecke, die den Zügen ermöglicht, von der Linie Hal-Vilvorde (L26) auf die Linie Bruxelles-Nivelles (L124) und umgekehrt zu wechseln. Eines dieser beiden Gleise, die diese Linie bilden, die Linie L26/5.B, verläuft auf der Höhe des Endes der Avenue des Sophoras über den Gleisen der Linie Bruxelles-Nivelles in Richtung Brüssel. Diese Eisenbahnbrücke wird daher verbreitert, um die vier Gleise der Linie Bruxelles-Nivelles (Linie, die von zwei auf vier Gleise umgestellt wird) zu überspannen.

Eisenbahnbrücke der Strecke 26/5

  • Die Brücke der Rue Engeland

Diese Brücke wird mit Lärmschutzwänden aus Beton ausgestattet.

Lärmschutzwände an der Brücke Rue Engeland

  • Die Brücke der Rue du Bourdon

Die Brücke der Rue du Bourdon wird erweitert, um die Errichtung der Bahnsteige des neuen Haltepunkts von Moensberg, der von der Linie Hal-Vilvorde (L26) auf die Kreuzung der Linien 26 und 124 verlegt wird (siehe unten), zu ermöglichen.

Brücke Rue du Bourdon

  • Haltepunkt von Moensberg

Im Rahmen dieser Baustelle verlegt Infrabel gleichfalls den Haltepunkt von Moensberg der Linie Hal-Vilvorde (L26), auf der er sich derzeit befindet, auf die Kreuzung der Linien Bruxelles-Nivelles (L124) und Hal-Vilvorde (L26), um einen neuen Haltepunkt auf der Linie Bruxelles-Nivelles zu schaffen. Treppen und Aufzüge ermöglichen den Zugang zu beiden Linien. Auf der Höhe dieses Haltepunkts wird gleichfalls ein Parkplatz mit 83 Plätzen errichtet.

Neuer Haltepunkt Moensberg

Was sind die nächsten Schritte?

Der neue Haltepunkt Moensberg wird mehrphasig errichtet: Im Anschluss an diese Baustelle ermöglicht eine zweite Phase, insbesondere die Zugänge auf der Höhe des Haltepunkts und des Parkplatzes fertigzustellen.

Die derzeit ausgeführten Arbeiten sind Hoch- und Tiefbauarbeiten und werden gefolgt von Baustellen für Bahnanlagen.

Was macht Infrabel, um Belastungen für die Anwohner zu verringern?

Es wurden Studien über die Auswirkungen durchgeführt, um die zur Begrenzung der durch die Zunahme des Schienenverkehrs erzeugten Belastung zu ergreifenden Maßnahmen festzulegen. Es ist insbesondere ein Ergebnis dieser Studien, dass Infrabel auf diesen 850 m beiderseits der Gleise Lärmschutzwände errichtet.

Zusätzlich führt Infrabel vor Baubeginn und nach Abschluss der Arbeiten in Zusammenarbeit mit Sachverständigenbüros Bestandsaufnahmen für die Grundstücke in unmittelbarer Nähe der Baustelle durch.

Nicht zuletzt bemühen wir uns, die Arbeiten in der Nacht und am Wochenende so weit wie möglich zu begrenzen. Diese Art Arbeiten ist jedoch manchmal nicht zu vermeiden, da der Zugverkehr tagsüber aufrechterhalten werden muss. Wir versuchen daher, die betroffenen Anwohner über Informationsblätter vorab in Kenntnis zu setzen.

Fragen?

Nehmen Sie Kontakt mit dem Anwohnerbüro auf.

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