La Hulpe

Infrabel nimmt bei einigen Eisenbahnlinien derzeit die Umstellung auf viergleisigen Betrieb vor. In La Hulpe schafft Infrabel zwei neue Gleise, die von den RER-Zügen genutzt werden. Gleichfalls passt Infrabel seine Kunstbauten an. Diese Baustelle erstreckt sich zwischen der Chaussée de La Hulpe und dem Bahnsteigtunnel Bakenbos auf der Linie Bruxelles-Ottignies (L161) über eine Entfernung von 3 km.

Beginn der Bauarbeiten

März 2011

Abschluss der Bauarbeiten

Mitte 2013

Warum sind diese Bauarbeiten notwendig?

Diese Arbeiten werden durchgeführt, um die Einfahrt nach und Ausfahrt aus Brüssel zu erleichtern und die Zunahme des Automobilverkehrs, der die Hauptstadt derzeit erstickt, zu bremsen. Nach der Fertigstellung profitieren die Fahrgäste in einem Umkreis von 30 km um die Hauptstadt von einer höheren Zugfrequenz (durchschnittlich vier Züge pro Stunde während der Hauptverkehrszeit).

Infrabel richtet sich somit an einer Politik der nachhaltigen Mobilität aus, um eine echte Alternative zum Auto zu bieten.

Welche Arbeiten führt Infrabel aus?

Im Rahmen dieser Baustelle errichtet Infrabel zwei neue Gleise auf der Westseite der vorhandenen Gleise (das heißt auf der Seite des Place Favresse).

Es werden gleichfalls drei Brücken angepasst:

  • Die Brücke der Chaussée de La Hulpe

Die neue Brücke wird neben der vorhandenen Brücke errichtet, so dass die Störungen des Straßenverkehrs während der Arbeiten auf das strikte Minimum begrenzt werden.

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  • Die Brücke Avenue de la Reine

Die neue Brücke ist etwas breiter als die derzeitige Brücke, wodurch ermöglicht wird, die Gehwege zu verbreitern und die Sicht für diejenigen, die sie nutzen, zu verbessern.

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  • Der Bahnsteigtunnel Bakenbos

Der vorhandene Gang wird durch einen breiteren und höheren Gang (für Reiter zugänglich) ersetzt.

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Im Rahmen dieser Baustelle werden weitere Elemente ebenfalls angepasst:

  • Wall Clos Queue du Pigeon

Zusätzlich zu den entlang der gesamten Linie geplanten Mauern und Schallschutzmauern ist am südlichen Ende der Felder von Bakenbos senkrecht zu den Gleisen ein Wall (Erdhügel mit Vegetation) vorgesehen. Durch diese Umgestaltung können die ersten Häuser des Clos Queue du Pigeon effektiver geschützt werden.

  • Neuer Weg (Clos Queue du Pigeon)

Ein neuer Fußgängerweg ermöglicht, den Clos de la Queue du Pigeon mit dem Bahnsteigtunnel von Bakenbos zu verbinden.

Infrabel errichtet auf beiden Seiten der Gleise grüne Mauern und/oder Lärmschutzwände, um die durch die Zunahme des Schienenverkehrs erzeugte Lärmbelastung zu reduzieren.

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Was sind die nächsten Schritte?

Neuer Parkplatz und nähere Umgebung des Bahnhofs: Die städtebaulichen Verfahren werden sowohl für die Errichtung eines Parkgebäudes als auch die Umgestaltung der näheren Umgebung des Bahnhofs fortgeführt. Diese verschiedenen Infrastrukturen sind beiderseits des derzeitigen Bahnhofs auf der Seite der Gleise geplant.

Die derzeit ausgeführten Arbeiten sind Hoch- und Tiefbauarbeiten und werden gefolgt von Baustellen für Bahnanlagen.

Was macht Infrabel, um Belastungen für die Anwohner zu verringern?

Es wurden Studien über die Auswirkungen durchgeführt, um die zur Begrenzung der durch die Zunahme des Schienenverkehrs erzeugten Belastung zu ergreifenden Maßnahmen festzulegen. Es ist insbesondere ein Ergebnis dieser Studien, dass Infrabel auf diesen 3 km beiderseits der Gleise Lärmschutzwände errichtet.

Zusätzlich führt Infrabel vor Baubeginn und nach Abschluss der Arbeiten in Zusammenarbeit mit Sachverständigenbüros Bestandsaufnahmen für die Grundstücke in unmittelbarer Nähe der Baustelle durch.

Nicht zuletzt bemühen wir uns, die Arbeiten in der Nacht und am Wochenende so weit wie möglich zu begrenzen. Diese Art Arbeiten ist jedoch manchmal nicht zu vermeiden, da der Zugverkehr tagsüber aufrechterhalten werden muss. Wir versuchen daher, die betroffenen Anwohner über Informationsblätter vorab in Kenntnis zu setzen.

Fragen?

Nehmen Sie Kontakt mit dem Anwohnerbüro auf.

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