Brussels South Airport

Zur Unterstützung der künftigen Entwicklung des Brussels South Charleroi Airport erwägt Infrabel die Einrichtung einer direkten Bahnverbindung zum Flughafen von Charleroi. Brussels South Airport nimmt so eine zentrale Position im nationalen Schienennetz ein.

 

Darüber hinaus würde dieses Projekt den Zugang erleichtern:

  • Für die Fahrgäste zum Flughafen
  • Für die Pendler zwischen der Region Charleroi und Brüssel
  • Auf ein gesamtes geografisches Gebiet mit zu besetzenden Arbeitsplätzen (Aéropole, Caterpillar usw.)

Welche Arbeiten führt Infrabel aus?

April 2010: Die Wallonische Regierung bestätigt ihren Beschluss, den neuen Bahnhof von Gosselies örtlich unter dem Flughafen zu errichten. Dieser wird einerseits mit der Linie Ottignies – Charleroi (L140) in Richtung Charleroi-sud und andererseits mit der Linie Bruxelles – Charleroi (L124) in Richtung Bruxelles-Midi verbunden.  

Die im Anschluss an den Beschluss der Wallonischen Regierung ausgewählte globale Option besteht aus:

  • einer Verbindung Bruxelles-Gosselies über die Linie Bruxelles-Charleroi (L124) mit Umleitung auf der Höhe von Luttre;
  • einer Zufahrt zum Flughafen über eine Haltestelle unter dem Flughafen, wofür der Bau eines Tunnels über 3.500 m notwendig ist;
  • einer „Durchfahrtstrasse”, das heißt, dass die neue Trasse vom Flughafen entfernt weiter verläuft, um auf die Linie Ottignies – Charleroi (L140) in Richtung Charleroi zu treffen;
  • einer zusätzlichen Verbindung zur L140 in Richtung Ottignies;
  • der Einrichtung eines erweiterbaren Park and Ride mit +/- 1500 Plätzen in unmittelbarer Nähe des Eisenbahnhaltepunkts des Flughafens;
  • Einer leistungsstarken Straßenverbindung zwischen der E42 und dem Park and Ride.

Es ist der Wunsch, eine Infrastruktur für die Kunden des Flughafens, jedoch gleichfalls für die Nutzer des Zugs sowie für die Mitarbeiter des Aéropole und der benachbarten Unternehmen zu schaffen.

Februar 2011: Die Wallonische Regierung verabschiedet provisorisch die Überprüfung des Sektorenplans und die regionale wallonische Verwaltung führt vor dem Revisionserlass eine öffentliche Untersuchung durch.

März 2011: Im Anschluss an die öffentliche Untersuchung organisiert die Wallonische Region Konzertierungsversammlungen (in Fleurus, Pont-à-Celles, Les Bons Villers und Charleroi), um die bei der öffentlichen Untersuchung vorgebrachten Stellungnahmen zu synthetisieren und darzulegen.

Was sind die nächsten Schritte?

  1. Mai 2011: Stellungnahme der Gemeinderäte zum Projekt für die Revision des Sektorenplans der Wallonischen Region.
  2. Juli 2011: Stellungnahme der unabhängigen regionalen Kommissionen zum Projekt für die Revision des Sektorenplans der Wallonischen Region
  3. Verkündung eines Revisionserlasses für den Sektorenplan durch die Wallonische Region
  4. Einreichung eines städtebaulichen Genehmigungsantrag gefolgt von einer öffentlichen Konsultation
  5. Erteilung der Genehmigung
  6. Baubeginn

Was macht Infrabel, um Belastungen für die Anwohner zu verringern?

Es wurden Studien über die Auswirkungen durchgeführt, um die zur Begrenzung der durch die Zunahme des Schienenverkehrs erzeugten Belastung zu ergreifenden Maßnahmen festzulegen. Es ist insbesondere ein Ergebnis dieser Studien, dass Infrabel beiderseits der Gleise Lärmschutzwände errichtet.

Zusätzlich führt Infrabel vor Baubeginn und nach Abschluss der Arbeiten in Zusammenarbeit mit Sachverständigenbüros Bestandsaufnahmen für die Grundstücke in unmittelbarer Nähe der Baustelle durch.

Nicht zuletzt bemühen wir uns, die Arbeiten in der Nacht und am Wochenende so weit wie möglich zu begrenzen. Diese Art Arbeiten ist jedoch manchmal nicht zu vermeiden, da der Zugverkehr tagsüber aufrechterhalten werden muss. Wir versuchen daher, die betroffenen Anwohner über Informationsblätter vorab in Kenntnis zu setzen.

Fragen?

Nehmen Sie Kontakt mit dem Anwohnerbüro auf.

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