3. und 4. Gleis zwischen Gent - Landegem

Die Strecke zwischen Gent, ab der Abzweigstelle Snep-Brücke, und Landegem wird von zwei auf vier Gleise ausgebaut. Dadurch wird eine leichtere und schnellere Verbindung zwischen dem Landesinneren und der Küstenregion hergestellt.

Beginn der Bauarbeiten

2004

Abschluss der Bauarbeiten

Ende 2013

Welche Arbeiten führt Infrabel aus?

Die Infrastrukturarbeiten für den Bau des 3. und 4. Gleises zwischen Gent und Landegem sind in zwei Phasen aufgeteilt:

Neue Ringvaart-Brücken und Snep-Brücke

  • In 2004 wurden zwei neue Brücken über den Ringvaart für das 3. und das 4. Gleis gebaut.
  • Die Brücken über die Leie und den Snep-Kai in Gent wurden erweitert und erneuert. Sie wurden in 2006 in Dienst gestellt.
  • Die Abzweigstelle Snep-Brücke, der Eisenbahnviadukt zwischen Leie und Ringvaart, wurde in 2009 in Dienst gestellt. Der Viadukt sorgt dafür, dass die ab Gent-Sint-Pieters verkehrenden Züge mit möglichst wenig Weichen auf die zwei zusätzlichen Gleise gelangen können. Aber auch, dass mehr Züge aus der Küstenregion im Bahnhof Gent-Sint-Pieters halten können.

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Erweiterung und Erneuerung von Brücken und Unterführungen

  • Erweiterung der bestehenden Straßenbrücken über das Gleis an der Holisstraat und der Halewijnstationstraat
  • Die kleine Unterführung für Radfahrer und Fußgänger in Höhe der Prinsesselaan wird entfernt und durch eine neue Unterführung in Höhe der Treinstraat ersetzt.
  • Erweiterung der Schächte unterhalb der Gleise in Höhe der Oude Leie und der Asselstraat.
  • Bau von zwei neuen Eisenbahnbrücken über die Leie.

Neugestaltung Haltestelle Drongen

Die Haltestelle Drongen wird neu gestaltet, so dass sie den Anforderungen des Reisenden des 21. Jahrhunderts gerecht wird.

  • Das Bahnhofsgebäude wird abgerissen, um Platz für den Bau des 3. und 4. Gleises zu schaffen.
  • Die Unterführung für Radfahrer und Fußgänger an der Drongenstationstraat wird renoviert. Es werden vier Zugangstreppen und zwei Zugangsrampen zu den neuen Bahnsteigen und Parkplätzen gebaut. So wird die Haltestelle auch für Reisende mit  eingeschränkter Mobilität zugänglich. Die bestehende kleine Unterführung in Höhe der Bahnsteige wird entfernt.
  • Die Bahnsteige werden erneuert und erhöht, was das Ein- und Aussteigen vereinfacht. Sie werden zudem verlängert, so dass längere Züge in Drongen halten können.
  • Die Bahnsteige werden mit einem Schutzdach mit viel natürlichem Lichteinfall überdacht, das den Reisenden möglichst viel Schutz vor Regen und Wind bietet.
  • An beiden Seiten der Haltestelle wird ein befestigter Parkplatz mit Begrünung und überdachten Stellplätzen für Fahrräder und Mofas gebaut.
  • Die Bieldekensstraat, der Deinse Horsweg und die Drongenstationstraat werden vollständig erneuert und mit Parkplätzen für die Anwohner ausgestattet.
  • In der Umgebung des Bahnhofs werden verschiedene  Landschaftselemente zur Verstärkung des grünen Charakters angepflanzt.

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Bau eines 3. und 4. Gleises mit Arbeiten an den Oberleitungen und Signalanlagen über 6,4 km

Was macht Infrabel, um Belastungen für die Anwohner zu verringern?

Um die Belastungen für die Anwohner möglichst gering zu halten, trifft Infrabel die folgenden Maßnahmen:

  • Aufstellung von Lärmschutzwänden mit Begrünung: über die gesamte Länge der Bahngleise bis zur Holisstraat und in Höhe des Bezirks ‘Assels’.
  • Es werden die modernsten Bahntechniken angewendet und wir investieren in neueste Lärmschutztechniken, um die Lärmbelästigung so weit wie möglich zu verringern.
  • In Zukunft werden immer mehr lärmarme Züge auf der Bahnlinie zwischen Gent und Brügge verkehren, was zu einer Reduzierung des Lärms führt.
  • Die Bauarbeiten in der Nacht sowie an den Wochenenden werden auf ein Minimum begrenzt. Allerdings sind diese nicht immer auszuschließen, da der Zugverkehr tagsüber nicht beeinträchtigt werden darf. In diesem Fall werden die Anwohner vorher schriftlich von uns benachrichtigt.
  • Nach Abschluss der Bauarbeiten entsteht ein neuer Radweg entlang der Bahnlinie, die Gent und Brügge miteinander verbindet.

Fragen?

Nehmen Sie Kontakt mit dem Anwohnerbüro auf.

 

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