Das Regionale Expressnetz
Brüssel schnappt derzeit unter der zunehmenden Belastung des Straßenverkehrs nach Luft. Aus diesem Grund hat der belgische Staat entschieden, das Zugangebot bis 2019 um 50% zu erhöhen. Mit dem GEN (Gewestelijk Expresnet - Regionale Expressnetz) werden die Reisenden in einem Umkreis von 30 Kilometern rund um die Hauptstadt während der Hauptverkehrszeiten durchschnittlich alle 15 Minuten einen Zug bekommen.
Erweiterung fünf Bahnlinien
Eine Erhöhung der Kapazität ist nur durch die Verdopplung der Anzahl der Gleise, die auf den fünf Hauptachsen von und nach Brüssel liegen, möglich. Konkret bedeutet dies eine Erweiterung von zwei auf vier Gleise für fünf Bahnlinien.
Die Bahnlinien Brüssel-Halle und Brüssel-Löwen wurden fertiggestellt, derzeit wird noch an den Bahnlinien Brüssel-Denderleeuw, Brüssel-Ottignies und Brussel-Nivelles gearbeitet.
Verbesserung der Mobilität Europaviertel
Das Projekt Watermaal-Schuman-Josafat wird die Mobilität rund um das Europaviertel von Brüssel erhöhen. Bis 2015 wird der Schumanplein weniger als eine Viertelstunde vom Flughafen entfernt sein und können Reisende aus Mechelen, Hasselt, Löwen oder Lüttich ohne Umsteigen bis zum wirtschaftlichen Zentrum von Brüssel fahren. Infrabel baut dafür einen Tunnel mit einer Länge von 1,25 Kilometern, um die Bahnstrecken Brüssel – Namur und Halle – Vilvoorde direkt miteinander zu verbinden.
Bahnhöfe und Haltestellen
Auch die Bahnhöfe und Haltestellen auf diesen fünf Hauptachsen um Brüssel herum werden für die GEN-Züge angepasst. Überall werden wir die Bahnsteige erhöhen, die Ausstattung der Bahnsteige erneuern und die Erreichbarkeit für alle Reisenden verbessern. Mit der Modernisierung der Bahnhöfe und Haltestellen auf dem GEN-Netz werden wir die Anschlussmöglichkeiten besser auf die öffentlichen Verkehrsmittel abstimmen. So können die Reisenden schnell auf Zug, Straßenbahn, Bus und U-Bahn umsteigen.



